Blicke auf das Nadelöhr der Subjektivierung

Reihe «Psychoanalyse und Pädagogik»
Claudia Maier-Höfer, Darmstadt
Vortrag

Die Bedeutung der Subjektivierung nach dem Muster des ödipalen Konflikts und des Inzestverbots wird in Bezug zur Psychoanalyse, die Jacques Lacan beschrieben hat, in den Vordergrund gestellt. Diese Bezugspunkte werden in der École Expérimentale de Bonneuil, einem anti-psychiatrischen Projekt, das von Maud Mannoni und Kolleginnen gegründet wurde und bis heute in ihrer Reflexionsweise besteht, für die Strukturierung der Beziehungsgefüge zwischen Erwachsenen und jungen Menschen gesichert. Die Erwachsenen sind einerseits Mitarbeitende und andererseits Praktikantinnen, die begleitet werden. Eine Diskussion über das Subjekt und die Subjektivierung im Feld des Zusammenseins mit Menschen mit Autismus und Psychose stellt besondere Herausforderungen. Die Diskussion dieser Herausforderungen verbindet Denk- und Herangehensweisen von Maud Mannoni, Francoise Dolto und Fernand Deligny als eine Auseinandersetzung mit Lacans Konzeption.


Zeit:
Fr. 29. Januar 2021, 20.15 – 21.45 Uhr

Ort:
Lacan Seminar Zürich
(bei hoher Teilnehmerzahl wird ein externer Ort bekannt gegeben)

Kosten:      
Vortrag   Fr. 40.– Nichtmitglieder; Fr. 30.– Mitglieder; Fr. 20.– Studierende
Seminar Fr. 80.– Nichtmitglieder; Fr. 60.– Mitglieder; Fr. 40.– Studierende
beide     Fr. 100.– Nichtmitglieder, Fr. 80.– Mitglieder; Fr. 50.– Studierende

Anmeldung:
info@lacanseminar.ch
Wir bitten, sich spätestens zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn verbindlich anzumelden.