„The Hours“ von Stephen Daldry – eine Filmvorführung

Filmvorführung (und Filmbesprechung)

(Reihe ‚Liebe, Hass und Hassliebe im Feld und auf der Couch‘)

Franz Derendinger, Zürich; Dieter Sträuli, Zürich

 

Drei Frauen finden sich gefangen in den Ambivalenzen, die aus Abhängigkeitsbeziehungen erwachsen, und alle ringen sie damit, sich aus der Verklammerung zu lösen. Stephen Daldry variiert auf drei Zeitebenen – den zwanziger, fünfziger und neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts – ein Thema, das Virginia Woolf mit ihrem Roman „Mrs. Dalloway“ gesetzt hat: Es geht um die Spannung zwischen der Bereitschaft, sich einbinden zu lassen, und den Ansprüchen der Selbstwerdung. Mit „The Hours“ (2002) hat der britische Regisseur ein formal äusserst eigenwilliges Werk geschaffen, das durch assoziative Verknüpfungen elegant zwischen seinen drei Erzählsträngen changiert.

Nach einer gemeinsamen Visionierung am Freitagabend werden wir am folgenden Samstagnachmittag den Film anhand von ausgewählten Szenen analysieren.

 

Zeit:
Filmvorführung: Fr. 18. Mai 2018; 20:15–22:15 Uhr

(Achtung: Das Datum in der gedruckten Version des Semesterprogramms – der 15. Juni 2018 – ist falsch!)

Ort:
Lacan Seminar, Preyergasse 8, 8001 Zürich

Kosten:
kostenlos

Anmeldung:
info@lacanseminar.ch

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