Lektüre von Lacans «Das Symbolische, das Imaginäre und das Reale»


Reihe «Imaginäres, Symbolisches, Reales – Lacans drei Register»
Wochenendseminar

Mit diesem Text eröffnet Lacan die Vortragsreihe der neu gegründeten Société française de psychanalyse. Er fällt zwischen die unpublizierten Seminare zum Wolfsmann (1951/52) und zum Rattenmann (1952/53) und den Beginn des Seminar I im November 1953.

Die Elemente des Imaginären und des Symbolischen holt Lacan für eine erste Differenzierung aus der Verhaltensforschung. Die sexuellen Objekte bei Mensch und Tier sind weitgehend imaginär und steuern das Paarungsverhalten der Lebewesen. Ansteckungsmechanismen heben aber dieses imaginäre Element auf eine soziale und damit symbolische Ebene. Eine andere Quelle für diese erste Unterscheidung ist die Praxis der Analyse. Die Ich-Psychologie reduziert die Analyse zu stark auf eine Spiegelbeziehung zwischen Analytiker und Analysant und ignoriert die Bedeutung der Sprache. Der letzte Teil des Textes folgt den einzelnen Phasen einer Analyse und lokalisiert die jeweiligen Übergänge zwischen den einzelnen Registern.

Lacan, Jacques. (2006). Das Symbolische, das Imaginäre und das Reale. In Jacques Lacan, Name des Vaters (S. 11-62). Turia und Kant. (Paradoxa)


Zeit:
Sa. 12. Juni und So. 13. Juni 2021
Jeweils von 10.00  – 12.00 Uhr und von 13.00  – 16.00 Uhr

Ort:
Die Veranstaltung wird als Videokonferenz durchgeführt.

Kosten:
kostenlos

Anmeldung:
info@lacanseminar.ch
Wir bitten, sich spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn verbindlich anzumelden.