Paradoxien der Identifizierung


Reihe «Imaginäres, Symbolisches, Reales – Lacans drei Register»
Manfred Riepe
Vortrag

Das den Vortrag vertiefende Seminar folgt einigen Grundgedanken des Identifizierungsseminars. An Freuds bruchstückhafte Gedanken hinsichtlich der Identifizierung anknüpfend, macht Lacan aus dem «einzigen Zug» die Verwurzelung des Symbolischen im Realen. Zentral hierfür sind der Eigenname und das Primat der Schrift. Im Gegensatz zur landläufigen Auffassung, welche die Identifizierung als Gleichung verkennt, erklärt Lacan, dass «A = A» nichts bedeutet. Die klassische Logik gegen den Strich bürstend, erhält dieses «Nichts» – mit Bezug auf Russels Paradox – eine «Präsenz» als Kern der symbolischen Ordnung.


Zeit:
Sa. 15. Januar 2022, 12.00 – 16.00 Uhr

Ort:
Die Veranstaltung wird voraussichtlich sowohl per «Zoom» als auch im Lacan Seminar Zürich stattfinden. 

Kosten:
Vortrag:  Fr. 30.- Nichtmitglieder; Fr. 20.- Mitglieder; Fr. 15.- Studierende
Seminar: Fr. 60.- Nichtmitglieder; Fr. 45.- Mitglieder; Fr. 30.- Studierende
Beide:       Fr. 80.– Nichtmitglieder, Fr. 60.– Mitglieder; Fr. 40.– Studierende

Anmeldung:
info@lacanseminar.ch
Wir bitten, sich spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn verbindlich anzumelden.