Die Spiegelbeziehung als Wurzel der Kastration

Reihe «Imaginäres, Symbolisches, Reales – Lacans drei Register»
Rolf Nemitz, Berlin
Seminar

Der Kastrationskomplex beruht, Lacan zufolge, nicht nur auf dem Symbolischen (auf dem Verbot), sondern auch auf dem Imaginären, d.h. auf der narzisstischen Beziehung zum Spiegelbild. 

Die Veranstaltung bezieht sich für dieses Thema auf zwei Passagen, in denen Lacan die Beziehung zwischen dem Imaginären und der Kastration ausarbeitet; er stützt sich hierbei auf Karl Abrahams Versuch einer Entwicklungsgeschichte der Libido (1924).

Arbeitsweise: Lektüregruppe, d.h. die Textstücke werden abschnittsweise vorgelesen und diskutiert.

Schwierigkeitsgrad: gemischt. Die erste, längere, Passage ist sicherlich auch Lacan-Anfängern zugänglich; der zweite, kurze, Passus, dürfte auch für Lacan-Kenner eine Herausforderung sein.  

Die beiden Textstücke werden den Teilnehmern nach Anmeldung zugesandt.


Zeit:
Sa. 20. März 2021, 12.00 – 16.00 Uhr

Ort:
Die Veranstaltung wird als Videokonferenz durchgeführt.

Kosten:
Vortrag:  Fr. 40.- Nichtmitglieder; Fr. 30.- Mitglieder; Fr. 20.- Studierende
Seminar: Fr. 80.- Nichtmitglieder; Fr. 60.- Mitglieder; Fr. 40.- Studierende
Beide       Fr. 100.– Nichtmitglieder, Fr. 80.– Mitglieder; Fr. 50.– Studierende

Anmeldung:
info@lacanseminar.ch
Wir bitten, sich spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn verbindlich anzumelden.