Der Kern des Horrorfilms – Ding, Phantasma, Geniessen, Trauma

Reihe «Imaginäres, Symbolisches, Reales – Lacans drei Register»
Dieter Sträuli, Zürich
Seminar

Langsam und in labyrinthischen Mäandern führt uns die ​Kamera des Horrorfilms immer näher heran ans Zentrum des Schreckens. Dort warten verfluchte Bücher, wie das Necronomicon, Mumien und Zombies, gefährliche Orte, wie Höhlen, Keller, Tempel, mächtige Artefakte wie Draculas Sarg. Bücher über Horrorfilme ordnen diese Themen in Kategorien, die nie völlig aufgehen. 

Wir wenden uns deshalb einer anderen Ordnung zu: der Subjektstruktur von Jacques Lacan. Mit seinen Konzepten – Phantasma, Trauma, Geniessen, Ding – versuchen wir das Zentrum, das der Horrorfilm suggeriert, besser zu verstehen. Nehmen wir das Ding: ein absolutes Objekt, wie ein Schwarzes Loch im Zentrum einer Galaxis. Wir umkreisen es als Zuschauer in einer Mischung aus Angst, Ekel und Anziehung; das Ding verheisst ein Geniessen, von dem wir nichts wissen wollen.

Wir werden im Seminar Filmausschnitte diskutieren.


Zeit:
Sa.15. Mai 2021, 12.00 – 16.00 Uhr

Ort:
Die Veranstaltung wird als Videokonferenz durchgeführt.

Kosten:
Vortrag:  Fr. 40.- Nichtmitglieder; Fr. 30.- Mitglieder; Fr. 20.- Studierende
Seminar: Fr. 80.- Nichtmitglieder; Fr. 60.- Mitglieder; Fr. 40.- Studierende
Beide       Fr. 100.– Nichtmitglieder, Fr. 80.– Mitglieder; Fr. 50.– Studierende

Anmeldung:
info@lacanseminar.ch
Wir bitten, sich spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn verbindlich anzumelden.