Lehrende und Schüler im Film

Reihe «Psychoanalyse und Pädagogik»
Jean-Marie Weber, Luxemburg
Seminar

Performanzen, Ansprüche, Begehren und Geniessen in Bildungsprozessen.

Das Kino ist ein pädagogisches Institut, das unsere Fantasien formt. Es sagt uns, wie wir überhaupt begehren können, behauptet der Kulturtheoretiker und Psychoanalytiker Slavoj Zizek. So ist es sinnvoll, sich als Lehrerinnen für die filmischen Inszenierungen des Lehrens und Lernens zu interessieren und sich durch sie «an-sprechen» und affizieren zu lassen. Der Workshop gilt als Austausch über markante Ausschnitte in denen Lehrer, Schule oder Unterricht Subjektwerden bzw. in ihrer Subjektivation und Humanisation blockiert sind.

Bestimmte Symptome des kollektiven und individuellen Imaginären sollen freigelegt werden. Dabei stellt sich auch die Frage, inwiefern man mit Hilfe dieser (Re)-Inszenierungen des Lehrens auf der Leinwand anthropologische und strukturelle Elemente des Lehrens und von transformatorischen Bildungsprozessen erschließen kann.

Besonderes Interesse gilt dabei der Frage, wie Lehrerinnen im Spielfilm Singularität und Kollektivität erfolgreich artikulieren oder dabei scheitern.


Zeit:
Neues Datum wird bekanntgegeben

Ort:
Lacan Seminar
Preyergasse 8, 8001 Zürich

Kosten:
Vortrag   Fr. 40.– Nichtmitglieder; Fr. 30.– Mitglieder; Fr. 20.– Studierende
Seminar Fr. 80.– Nichtmitglieder; Fr. 60.– Mitglieder; Fr. 40.– Studierende
beide     Fr. 100.– Nichtmitglieder, Fr. 80.– Mitglieder; Fr. 50.– Studierende

Anmeldung:
info@lacanseminar.ch