Liebe und Hass in Heinrich von Kleists Stück Die Familie Schroffenstein

Kurs
(Reihe ‚Liebe, Hass und Hassliebe im Feld und auf der Couch‘)

Peter Widmer, Ennetbaden

Sowohl Kleists Theaterstücke als auch seine anderen Schriften sind eine Fundgrube für die Psychoanalyse, vielleicht kann man sogar von einer besonderen Nähe zur Lacanschen Psychoanalyse sprechen; zahlreiche Arbeiten zeugen davon (z.B. Marianne Schuller, Werner Hamacher).

In „Die Familie Schroffenstein“ – einem eher unbekannten, wenig gespielten Stück – thematisiert Kleist Liebe und noch deutlicher Hass, wie er innerhalb zweier auf zwei Schlössern residierenden Familienzweige aufkommt, die durch einen Erbschaftsvertrag aneinander gebunden sind. Das psychoanalytische Interesse gilt dem Aufkommen dieser Affekte, ihrem Wesen, ihren Bedingungen und Auswirkungen, wie Kleist es beschreibt.

Zeit:
Beginn: Mi. 28. März 2018; 20:15–21:45 Uhr
Weitere Daten: 25. April, 23. Mai, 20. Juni 2018

Ort:
Lacan Seminar, Preyergasse 8, 8001 Zürich

Kosten:
Kurs: CHF 120 Nichtmitglieder; CHF 60 Mitglieder und Studierende

Anmeldung erforderlich:
Peter Widmer
widmer.peter@gmail.com

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