Lacans Revision der Ethik der Psychoanalyse

Veranstaltung in Kooperation mit dem SFP-a-UZH
Vortrag (Reihe ‚Psychoanalyse und Ethik‘)

Robert Langnickel, Winterthur
War es Freud, der das Begehren wieder zu „höchster Gunst gebracht“ (Lacan, Sem. VII, S. 9) hat, gab es im postfreudianischen Zeitalter einige problematische Entwicklungen der psychoanalytischen Ethik, welche in den fragwürdigen Idealen der Menschenliebe, der Authentizität und der Nicht-Abhängigkeit kulminierte.
Anstelle einer konformistischen Unterwerfung unter andere Imperative setzt Lacan eine Ethik des Mangels, die das Begehren des Subjekts in das Zentrum stellt: „Ich behaupte, daß es nur eines gibt, dessen man schuldig sein kann, zumindest in analytischer Perspektive, und das ist, abgelassen zu haben von seinem Begehren.“ (Sem VII, S. 380)


Zeit:
Mo 22. Mai 2017, 19:30–21:00 Uhr

Ort:
Universität Zürich
Raum: KOL-F-118
Rämistrasse 71
8006 Zürich

Kosten:
keine

Anmeldung: info@lacanseminar.ch