Lacans L’Étourdit und der analytische Diskurs

Max Kleiner, Horb am Neckar

 

Lacan behandelt in seiner Schrift „L’Etourdit“ von 1972 das Thema des analytischen Diskurses, und zwar vor dem Hintergrund des zuvor gehaltenen Seminars 19 („…ou pire„), der Diskursmatheme und des Diktums der Nichtexistenz des Geschlechtsverhältnisses. Dabei stellt sich eine Wendung zur Topologie ein, die in diesem durchkonstruierten Text als eine Wende in der Mitte des Textes gewissermaßen aufgeführt wird – wie auch der gesamte Text zu lesen ist als eine Möbiusbandähnliche Verwindung der beiden Seiten des Sprechens, von Sagen und Gesagtem.

Das Seminar soll sich deshalb eng an den Text halten, ohne aber den Bezug auf das „Thema“, den analytischen Diskurs, zu vergessen. Es ist dabei gut möglich, einzelne Stellen herauszunehmen und nicht den gesamten Text von vorne bis hinten zu bearbeiten.

Als Sekundärliteratur benutze ich die beiden Kommentarbände von Christian Fierens: Lecture de L’Étourdit. Lacan 1972. Paris: L’Harmattan, 2002 und Le discours psychanalytique: Une deuxième lecture de L’Étourdit de Lacan, Toulouse: Éditions Érès, 2012.


Zeit:
Sa. 4. November und 2. Dezember 2017, sowie
13. Januar und 10. Februar 2018, jeweils ab 12:00 Uhr

Ort:
Lacan Seminar, Preyergasse 8, 8001 Zürich

Kosten:
CHF 120 Nichtmitglieder;
CHF 60 Mitglieder und Studierende

Anmeldung: info@lacanseminar.ch

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