Die Komödie der Liebe bei Platon und Lacan

(Reihe ‚Liebe im Feld und auf der Couch‘)

Robert Langnickel, Winterthur

Veranstaltung in Kooperation mit dem SFP-a-UZH

Im Seminar VIII setzt sich Lacan grundlegend mit dem Freudschen Begriff der Übertragung auseinander und wählt, auf den ersten Blick überraschend, einen vermeintlichen Umweg über Platons Symposion, der in diesem Dialog das Wesen des Eros erörtert. Die Grundthese Lacans zur Liebe ist, dass die Liebe ein komisches Gefühl (sentiment comique) sei und wir als Liebende irrigerweise unserem Gegenüber unterstellten, dass dieser etwas habe, was uns zur Erfüllung fehle. Fatalerweise verfügt unser erwähltes Liebesobjekt gar nicht über die ihm unterstellten Eigenschaften, weswegen man in der Liebe etwas gibt, was man überhaupt nicht hat – die Komödie der Liebe.


Zeit:
Mi. 13. Dezember 2017, 19:30-21.00 Uhr

Ort:
Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum: KOL-G-209

kostenlos

Anmeldung: info@lacanseminar.ch

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