Jacques Lacans Ethik der Psychoanalyse (3)

Kurs

(Reihe ‚Liebe, Hass und Hassliebe im Feld und auf der Couch‘)

Dieter Sträuli, Zürich

Lacan, Jacques. (1996). Das Seminar, Buch VII, (1959-60) „Die Ethik der Psychoanalyse“. Weinheim, Berlin: Quadriga

Lacan unterzieht in seinem Seminar Die Ethik der Psychoanalyse die wichtigsten philosophischen Ethiken – so die von Kant und seinem Schüler de Sade, die Nikomachische Ethik von Aristoteles – einer kritischen Lektüre und einer psychoanalytischen Moralkritik.

In seiner Auseinandersetzung mit der Antigone des Sophokles formuliert Lacan die Theorie von den zwei Toden des Subjekts, dem realen und dem symbolischen.

Durch das ganze Seminar hindurch geht Lacan der Frage nach: Worin ist die psychoanalytische Praxis eine Ethik? Er orientiert sich dabei an Begriffen wie das Ding und die Sublimierung. Die Ethik der psychoanalytischen Praxis wird keine normative Ethik sein, sondern in der Forderung „nie nachgeben in seinem Begehren“ münden.

Interessierte können noch in den Kurs einsteigen.

Zeit:

Beginn: Fr. 6. April 2018; 18:15–19:45 Uhr
Weitere Daten: nach Vereinbarung (ca. alle 14 Tage)

Ort:
BüroLac, Oberdorfstr. 9, 8001 Zürich

Kosten Kurs:
CHF 120 Nichtmitglieder; CHF 60 Mitglieder und Studierende

Anmeldung:
info@lacanseminar.ch

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