„In der Liebe gibt man, was man nicht hat.“ Eine Sentenz von Lacan über die Liebe

(Reihe ‚Liebe im Feld und auf der Couch‘)

Rolf Nemitz, Berlin

Über die Liebe hat Lacan sich immer wieder in Form von Aphorismen geäussert, am häufigsten ist dies der Spruch: „In der Liebe gibt man, was man nicht hat“. Die Liebe verbindet demnach die Gabe und das Nichts. Was könnte das heißen? Später wird Lacan den Satz so ergänzen: „Liebe, das heisst geben, was man nicht hat, an jemanden, der es nicht will.“ Im Kontext geht es dabei um die Liebe von Alkibiades zu Sokrates in Platons Gastmahl und damit um die Übertragungsliebe. Dies ist also der Bogen, der zu schlagen ist: zwischen der Gabe, dem Nichts und der Übertragung.


Zeit:
Vortrag Fr. 16. Februar 2018, 20:15–21:45 Uhr

Ort:
Lacan Seminar, Preyergasse 8, 8001 Zürich

Kosten:
Vortrag: CHF 40 Nichtmitglieder, CHF 30 Mitglieder, CHF 20 Studierende
Seminar: CHF 80 Nm, CHF 60 M, CHF 40 S
beides: CHF 100 Nm, CHF 80 M, CHF 50 S

Anmeldung: info@lacanseminar.ch

 

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