„Das traumatische Subjekt“

Buchvernissage
Peter Widmer im Gespräch mit Ingrid Feigl

Ingrid Feigl spricht mit Peter Widmer über sein neues Buch «Die traumatische Verfassung des Subjekts I u. II». Peter Widmer ist Psychoanalytiker in eigener Praxis in Zürich. Er war Gastprofessor an der Universität Kyoto, hatte ein Lektorat an der Columbia University New York und Lehraufträge an der Universität Zürich. Peter Widmer ist Initiant und Mitbegründer der Zeitschrift RISS (1986) und des Lacan Seminars (1997). Von ihm gibt es zahlreiche Publikationen, u.a.: «Subversion des Begehrens», Turia + Kant; «Der Eigenname und seine Buchstaben», transcript.

Der für beide Bände geltende Titel «Die traumatische Verfassung des Subjekts» weist auf die mangelhafte Ausstattung des Menschen hin: auf seine Hilflosigkeit, seine Abhängigkeit von anderen Menschen, auf die Sexualität, die psychische Teilung in Bewusstes und Unbewusstes, auch auf seine Unwissenheit – all das manifestiert sich in Angst, einem Grundaffekt des Menschen, wie Freud erkannt hat. Notwendig sind deshalb Konstruktionen von Körperbildern, um sich zu orientieren und um Realität zu erfahren. Es gilt deshalb, die Funktionen der Körperbilder zu erkennen und ihre Tauglichkeit zu analysieren.


Montag, 12. Juni 2017, 19.30 Uhr
Buchhandlung im Volkshaus (Untergeschoss)
Stauffacherstrasse 60
8004 Zürich

(Tramhaltestellen „Stauffacher“ oder „Helvetiaplatz“)
Eintritt CHF 10.00

Flyer mit allen Informationen unter:

https://lacanseminar.files.wordpress.com/2017/05/biv_widmer-_screen_def-_pdf-01.pdf